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Als Knabe vertrat ich die
Kinderschuh
in deinen Fluren
und Gassen.
Mit allem stand ich auf du und
du
und musste dich doch
verlassen.
Wormstedt, o Heimat,
du gabst mir höchstes Glück.
Du mein liebes Wormstedt,
zu dir kehr ich zurück;
immer, immer wieder,
zu dir kehr ich zurück.
Als Jüngling erkor ich die
Liebste mir,
die herrlichste, schlankeste
Maid;
die schönsten Feste verlebt
ich bei dir,
die goldene Jugendzeit:
Wormstedt, o Heimat,
du gabst mir höchstes Glück.
Du mein liebes Wormstedt,
zu dir kehr ich zurück;
immer, immer wieder,
zu dir kehr ich zurück. |
Als Mann dann forscht ich den
Vätern nach,
uraltem Bauerngeschlecht,
das fleißig die eigene Scholle
brach
nach gültigem Brauche und
Recht:
Wormstedt, o Heimat,
du gabst mir höchstes Glück.
Du mein liebes Wormstedt,
zu dir kehr ich zurück;
immer, immer wieder,
zu dir kehr ich zurück.
Als Greis nun suche ich meine
Ruh’
und fühle mich bei dir zu
Haus.
Tragt, schließ’ ich für immer
die Augen zu,
zum Friedhof still mich
hinaus:
Wormstedt, o Heimat,
du gabst mir höchstes Glück.
Du mein liebes Wormstedt,
zu dir kehr ich zurück;
immer, immer wieder,
zu dir kehr ich zurück. |