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des Dichters Jean Pauls vermählt
hatte.
Er befasste sich mit der Kunst der
italienischen Renaissance, zum Beispiel in den "Beiträgen zur neuen
Kunstgeschichte", wofür ihm 1831 von der Universität in Tübingen der Doktortitel
verliehen wurde.
Reich ist sein weiteres schriftstellerisches und künstlerisches Schaffen in
München. So sind seine Werke zur Geschichte der deutschen und zur italienischen
Kunst besonders zu erwähnen.
Auf seinen umfangreichen Reisen, die ihn mehrfach nach Italien sowie nach
Belgien, Holland und England führten, hat er eigenhändig zahlreiche Kunstwerke
gezeichnet.
Diese Zeichnungen waren die Grundlage für sein umfangreiches 12-bändiges Werk
"Denkmale der deutschen Kunst". In einer Zeit, wo es noch keine technischen
Abbildungen gab, war dieses Werk von besonderem Wert, einem breiten Publikum die
vielfältigsten Kunstwerke bildlich nahe zu bringen.
Neben seiner kunsthistorischen Tätigkeit war er literarisch bei der Herausgabe
der Werke des Dichters Jean Paul tätig.
Die Brüder Friedrich und
Ernst Förster haben, aus
dem kleinen Ort Münchengosserstädt in der Mitte Deutschlands stammend, der eine
im preußischen Berlin, der andere im bayrischen München das Kultur- und
Geistesleben im 19. Jahrhundert maßgeblich mitgestaltet.
Dies ist auch der Anlass, dass sich der im Jahre
2003
gegründete
"Geschichtsverein Münchengosserstädt e. V.",
zur Aufgabe gemacht hat, neben der Erforschung der Ortsgeschichte das Leben und
Wirken der beiden Försters ihrer Vergessenheit zu entreißen.
Eine kleine Ausstellung in den Räumen des Pfarrhauses in Münchengosserstädt, dem
Geburtshaus von Friedrich und Ernst Förster, soll einen Einblick in deren
Schaffen geben.
Im Jahre 2004
wurde der Raum zur Erinnerung an Ernst Förster eingerichtet. Der 215. Geburtstag
Friedrich Försters am 24.
September 2006 wird der
Anlass sein, auch ihm eine kleine Ausstellung zu widmen.
Besonderes Augenmerk wird dabei darauf gelegt, dass Friedrich Förster als
Offizier des Lützowschen Freikorps am Befreiungskampf gegen die napoleonischen
Truppen in den Jahren 1813 - 1815 aktiv teilnahm.
Die Erfahrungen in diesen Kriegstagen haben ihren Niederschlag in vielen seiner
Werke gefunden.
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